HILFSNETZWERK FÜR HAITI

MARASA.ORG HILFSNETZWERK FÜR HAITI

Unsere Aufgabe:

Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Aktivisten, Hilfsorganisationen, Medien und offiziellen Stellen wie Botschaften und Ämtern.

Unter anderm haben wir Kontakt mit folgenden Stellen aufgenommen:

Auswärtiges Amt, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe,

THW, CTK.Hameln, Luftfahrt ohne Grenzen e.V., WHO, GMLZ, GTZ, EDA, DEZA.

Haitianischen Botschaften in Deutschland, Belgien, Italien & Vatikan.
 

Wir vernetzen Menschen, finanzieren Medikamente, sammeln und verbreiten Informationen. beraten und begleiten Helfer länderübergreifend.

Durch unsere Medienauftritte schaffen wir ein Bewusstsein für die echten Probleme vor Ort, die wir von unseren Verwandten und Freunden täglich über email oder Telefon hautnah geschildert bekommen.

 

Die Lage vor Ort

Jede Familie sieht sich mit Problemen konfrontiert die sie alleine nicht bewältigen kann. Grundbedürfnisse wie Strom und fliessendes Wasser sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Dies wird jedoch benötigt um zu überleben. Dazu kommt die extreme Staubbelastung (u.a. Asbest) Spuren der immensen Zerstörung.

Es mangelt an allem. Man schläft immer noch draussen. Gerade für Kinder und ältere Menschen ist dies ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Da man nicht zur Arbeit gehen kann fehlt es den Leuten an Geld um sich Nahrung oder Wasser zu kaufen. Es wird auch Benzin benötigt um mit den letzten Autos gemeinsam Einkäufe oder Bergungen zu organisieren. Die Strassen sind zum Teil aufgerissen, Stromleitungen hängen auf der Fahrbahn. Selbst Ortskundige haben manchmal Mühe sich zu Orientieren durch die breiten Schäden die das Stadtbild evtl für immer verändert hat. Selbstorganisiert retten Haitianer andere Haitianer während die meisten Hilfstrupps nicht mal im Kern der Stadt angekommen sind und selbst dann sich oft zurückziehen da keiner für ihre Sicherheit garantieren kann und sie Angst bekommen, nicht vertraut sind mit der Kultur und der Mentalität der Menschen. So sind die meisten auf sich selbst gestellt mit den Aufgaben wie Räumungsarbeiten oder Versorgung von Obdachlosen Freunden und Bekannten.

 

Wir begleiten diese Menschen schicken ihnen Geld und helfen von Europa aus Projekte zu koordinieren. Unsere Arbeit ist wichtig und wird es wohl noch lange bleiben denn die Strukturen müssen wieder aufgestellt werden damit das Leben wieder an Normalität gewinnt. Kinder müssen wieder zur Schule gehen und die Eltern wieder Arbeit bekommen.

 

Wir als direkt betroffene wollen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten.